Die perfide Strategie der deutschen Leitmedien im Umgang mit dem Islam.

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Die Hetzkampagne gegen die Moslems nach den Ereignissen des 11.09.2001 hat auch in Deutschland zu einer drastischen Veränderung des Umgangs mit den Muslimen geführt, zu denen vor allem die Leitmedien zielbewusst beigetragen haben.

In der medialen Berichterstattung werden die Muslime permanent dämonisiert und der Islam wird kontinuierlich öffentlichkeitswirksam mit Fanatismus, Terrorismus und Intoleranz in Verbindung gebracht. Diese systematische Hetzkampagne wird mit einer derart subtilen, latenten und offenen Diskriminierung wiederholt, bis der letzte unvoreingenommene Bürger denkt, es entspricht der Realität. Die Bevölkerung soll durch diese niederträchtige Hetzkampagne sukzessive dahingehend manipuliert werden, nicht einfach nur Angst vor Terroranschlägen zu haben, sondern es wird vielmehr versucht, durch sich immer wiederholende Hasspropaganda, die Angst vor dem Islam und den Moslems zu schüren.

Der Islam ist in Köpfen von den Menschen zu einem Synonym von Terrorismus geworden und der Moslem ein potentieller Terrorist, der eine tickende Zeitbombe darstellt. Diese tendenziöse Berichterstattung wird nicht mehr rational und differenziert betrachtet, sondern sorgt dafür, dass mittlerweile ein Kopftuch oder ein längerer Bart negativ wahrgenommen wird. Dadurch sind Beschimpfungen, Anschläge auf Moscheen und Flüchtlinge Heimen mittlerweile in Europa zum Alltag geworden. Diese Form der Hetzkampagne gegen die Moslems erinnern sehr stark an die Anfänge der systematischen Judenverfolgung in der NS – Zeit. Durch die gleichgeschalteten Medien und der daraus resultierenden Massenpropaganda, glauben die Bürger, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen. Die Diffamierung des Islams und der Moslems werden leider durch die Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit gedeckt und erwecken bei den Menschen die Legitimation, diese Hetzkampagne undifferenziert und unreflektiert wahrzunehmen.

Die deutschen Leitmedien werden leider ihrer Verantwortung nicht gerecht und vergiften durch ihre manipulative Berichterstattung die gesellschaftliche Atmosphäre und den sozialen Frieden in Deutschland. In dieser emotional geladenen und postfaktischen Epoche müssen wir als aufgeklärte Europäer gegen diese Hetzpropaganda unser Veto einlegen und an den Intellekt unserer Freunde, Partner, Arbeitskollegen und Nachbarn appellieren, die Realität respektive die gemeinsame Erfahrung über das jahrzehntelange und friedliche Zusammenleben nicht aus dem Auge zu verlieren, die friedliche Zukunft, im Interesse unserer Kinder und Enkeln, gemeinsam zu gestalten und die Menschen nicht auf ihre Religion oder ihr Aussehen zu reduzieren.

Für Frieden in Deutschland und Frieden auf der Welt!

M.Teyfik Oezcan

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