Die Unterstützung von Terrororganisationen aus US-Waffenbeständen zieht größere Kreise.

Die Waffenunterstützung für Terrorgruppierungen aus US-Waffenbeständen nimmt größere Ausmaße an als bisher angenommen.

Das für US-Spezialeinheiten entwickelte M4-Karabiner Gewehr.
Die offenkundige fortdauernde Waffenunterstützung von Terrororganisationen, wie die der PKK/YPG und DAESH mit US-Waffenmaterial, dürfte das bereits seit längerem angeschlagene Verhältnis der NATO-Partner zwischen Ankara und Washington noch zusätzlich belasten.
Ein weiterer Grund hierfür ist die nun seit gestern weitere Tatsache, dass ein M4-Karabiner Gewehr, welches in der Regel ausschließlich von Spezialeinheiten der US-Armee verwendet wird, kürzlich bei einem Feuergefecht zwischen der türkischen Armee und am Ende sechs ausgeschalteten PKK-Terrorkämpfern in der Provinz Şırnak/Beytüşşebap sichergestellt werden konnte.
Äußerst brisante Rückschlüsse ergab nun die Identifizierung der Seriennummer des M4-Gewehrs. Diese Identifizierung ergab Aufschluss darüber, dass ein zuvor sichergestelltes Exemplar eines im Jahr 2014 getöteten Daesh-Terrorkämpfers mit der gleichen Produktionsserie zweifelsfrei verglichen und zugeordnet werden konnte.

M4A4-Modelvariante des sichergestellten M4-Karabiner Gewehrs.
Dieser Fall macht einmal mehr deutlich, dass die tatkräftige Unterstützung von Terrororganisationen durch die USA das eigentliche Ziel verfolgt, diese politisch ohnehin hochsensible Region zu Gunsten der US-Interessen machtpolitisch zu destabilisieren.
Angesichts dieser inakzeptablen und insbesondere für die Türkei als politischer Affront zu bewertender Zustände, wäre die türkische Administration mehr als berechtigt dringender denn je über die in der Türkei stationierten US-Soldaten neu zu entscheiden.
Ferner stellt im Kampf gegen den Terrorismus für die Türkei eine nicht unerhebliche Bedrohung dar, dass die deutsche Panzerabwehrwaffe „Milan“ bewusst in die Hände der Terrororganisation PKK/YPG gelangt ist. Zuverlässige „Partnerschaften“ von sogenannten Verbündeten auf sicherheitspolitischer Ebene sehen anders aus. Vor dem Hintergrund, dass derzeit kein anderes Land entschlossener gegen den Terrorismus vorgeht als die Türkei, wird somit die türkische Administration vor die Tatsache gestellt, politisch wie auch geostrategisch langfristige Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um seine legitime Interessenpolitik in der Region zu unterstreichen.
Eine der Maßnahmen ist der seit gestern besiegelte Milliarden-Deal zwischen der Türkei und Russland. Der Erwerb und die vereinbarte Baulizenz des derzeit weltweit leistungsfähigsten Raketenabwehrsystems S-400, dürften die USA und seine europäischen Vasallenstaaten darüber alles andere als erfreut zeigen.
Der türkische Nationale Sicherheitsrat sollte im Zuge solcher nicht hinnehmbaren Entwicklungen in absehbarer Zeit den Verbleib in der NATO, als zweitgrößtes Mitglied innerhalb dieses Militärbündnisses, zur Wahrung eigener Interessen auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls seine sicherheitspolitische Zugehörigkeit gegenüber dem Westen gänzlich neu ausrichten.

EYÜP DÖNMEZ

Quelle: https://www.facebook.com/notes/ey%C3%BCp-d%C3%B6nmez/die-unterst%C3%BCtzung-von-terrororganisationen-aus-us-waffenbest%C3%A4nden-zieht-gr%C3%B6%C3%9Fere-/1625153164170133/

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