Journalismus im Zeitalter des Postfaktischen – Terror Verharmlosung in DE Medien

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Bei objektiver Betrachtungsweise der deutschen Leitmedien ist eine altbekannte Form der Suggestion in Bezug auf sensible Themen, wie aktuell die Berichterstattung über die Türkei respektive den türkischen Staatspräsidenten, nicht aus der Hand zu weisen.

Man bedient sich elementarer Beeinflussungstaktiken, um anschließend die emotional geladenen Leser bzw. den wissensbegierigen oder hasserfüllten Fernsehzuschauer in die gewünschte Meinungsbildung zu bewegen. Ob dabei unsere demokratischen Grundordnung oder der soziale Frieden nachhaltig gestört werden, wird keinerlei Beachtung geschenkt. In der Konsequenz werden dabei mutwillig die Gemüter der mündigen und aufgeklärten Betrachter erzürnt.

Wie perfide und hinterlistig die Medien dabei vorgehen, kann man anhand der Berichterstattung über die PKK konstatieren. Eine mordende Terrororganisation, die in den letzten Monaten Lehrer, Kinder, Bauarbeiter und Rentner kaltblütig niederstreckt, ist in den deutschen Leitmedien nicht einer Nachricht wert; noch nicht einmal wird es als Randnotiz erwähnt, da man sonst den Mythos des Freiheitskämpfers und der Arbeiterpartei nicht aufrecht halten kann.

Das Bild über die PKK, was die deutschen Medien projizieren, zeugt von Ignoranz der Realitäten und grenzt schon an Rechtsbeugung im übertragenen Sinne.

Pathetisch werden PKK Veranstaltungen als Kulturfestivals verharmlost. Die Glaubwürdigkeit der deutschen Medien liegt am Boden. Ferner wird der Kampf der türkischen Regierung gegen die PKK als Kampf gegen die kurdische Zivilbevölkerung pervertiert. Diese Überschrift: „Erdogan bekämpft die Kurden, Erdogan bombardiert die Kurden“ ist der plakative Aufhänger, um Stimmung gegen die türkische Republik zu erzeugen und alle unbedarften Kurden und bewusst fehlgeleiteten deutschen Mitbürger durch propagandistische Instrumentalisierung gegen die türkische Community zu hetzen.

Wie eindimensional und parteiergreifend die deutschen Leitmedien berichten, zeigt sich auch daran, wie viel Zeit und Raum man den PKK Anhängern als Plattform in den Medien zur Verfügung stellt. Die kaltblütige Ermordung eines 15 Jährigen durch die PKK wird mit keiner Silbe erwähnt, aber für Falschmeldungen und PKK Propaganda, die als Friedensbotschaft verkündet wird, wird viel Raum und Zeit eingeräumt.

Diese systematische Indoktrination durch Journalisten, die ihren Beruf nicht als unabhängige Aufklärer verstehen, sondern als interessengeleitete Übermittler der vorgefertigten Informationen, ausüben, gewinnt in Deutschland durch diverse Machtpolitiker die Deutungshoheit und manifestiert sich in das öffentliche Bewusstsein.

Im Zeitalter des Postfaktischen spielt die Wahrheit für die Journalisten keine Rolle mehr. Der mediale Krieg greift um sich und wir befinden uns als fehlgesteuerte Masse mittendrin.

„Wahrheit ist nicht, was man sieht, sondern Wahrheit ist, was man sehen soll.“

M. Teyfik Oezcan

 

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