Türkei – YPG: Neuer Krieg in Syrien?

Die westlichen Medien sind entsetzt: Erdogan greift die YPG-Kurden in Syrien an. Hier sind seine »wahren» Gründe, die hierzulande verschwiegen werden.

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Hierzulande erfahren Sie nur die halbe Wahrheit

Hier zunächst die Infos, mit denen man sie füttert. Sie sind wahr, aber nur die HALBE Wahrheit, ich komme unten darauf zurück:

  • Der türkische Verteidigungsminister Nurettin Canikli nannte die »täglich steigende Bedrohung» durch die YPG, die »Terroristen» seien.
  • Die syrisch-kurdische Miliz sei der verlängerte Arm kurdischer Rebellen, die in der Türkei kämpfen und schon viele Bombenanschläge verübten, durch die viele Zivilisten, auch Kinder und Frauen ums Leben kamen.
  • Die USA haben Pläne, eine 30.000 Mann starke Grenzschutztruppe in Nordsyrien aufzubauen. Diese soll sich aus Mitgliedern des Militärbündnisses Freie Kräfte Syriens (DKS) und der YPG zusammensetzen. Die USA sehen die YPG nämlich als Verbündete im Kampf gegen den IS.
  • Natürlich dementieren die USA (CIA) dies und das wird in den Medien begierig aufgegriffen, um NICHT als Grund für den türkischen Militärschlag zu gelten, denn sonst wären ja die Amerikaner schuld!
  • Fakt: Oberst Thomas Veale, Sprecher der US-geführten Koalition, hatte diese Grenztruppe angekündigt – hat er sich dann wohl »versprochen»?

Erdogans WAHRE Gründe

NATÜRLICH werden die WAHREN Hintergründe für diesen Militärschlag im Dunkeln gehalten.

Hier sind diese und zwar UNZENSIERT:

  • Der russische Auslandsexperte Fjodor Lukjanow sagte, das US-Militär habe bei seinem Einsatz gegen die Terrorgruppe IS gerade auf die syrischen Kurden gesetzt: »Die Kurdenmilizen wurden zu ‚Bevollmächtigten‘ der USA, um statt ihrer die Arbeit vor Ort zu erledigen. Dies machte die Türkei von Anfang an wütend».
  • Erdogan ist überzeugt, dass die Amerikaner bewusst und gezielt die lebenswichtigen Interessen der Türkei beeinträchtigen.
  • Mit einem autonomen Kurdenstaat würden die Amerikaner einen Militärstützpunkt direkt an der Grenze zum Iran errichten können.
  • Das würde Syriens Verbündeten Iran abspalten und auch eine russische Kooperation erschweren.
  • Die Kurden könnten mit den übereigneten Öleinnahmen aus dem Irak und der Landnahme in Syrien ein durchaus ernster Mitspieler werden – natürlich von den USA und dadurch auch von den Europäern – unterstützt.
  • Das wäre eine Katastrophe für die Türkei, die jegliche kurdische Bestrebungen, einen eigenen Staat zu gründen, zu verhindern versucht. Denn:
  • Die kurdische Minderheit würde wohl weiterhin versuchen, die Türkei zu destabilisieren.Dr. h.c. Michael Grandt – PublizistGanze Beitrag auf> http://www.michaelgrandt.de/tuerkei-ypg-neuer-krieg-in-syrien/

    Quellen:

    Meldung der syrischen Nachrichtenagentur Sana vom 19.1.2018

    hurriyetdailynews.com/turkey-will-carry-out-military-operation-in-syrias-afrin-defense-minister-125975

    nytimes.com/2018/01/19/world/middleeast/turkey-kurds-syria-afrin.html

    thedefensepost.com/2018/01/13/syria-border-security-force-sdf-coalition/

    ntv.com.tr/

    Rossijskaja Gaseta vom 18.1.2018

    zeit.de/politik/ausland/2018-01/syrien-afrin-tuerkei-angriff-kurden-ypg

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