Deutschland soll am türkischen Putschversuch beteiligt sein – Hauptangeklagter belastet Deutschland

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Der Putschversuch in der Türkei jährt sich wieder einmal. Am 15 Juli starben 290 Menschen durch einen gewalttätigen Putschversuch, noch immer sind mehrere Hauptverdächtige in Flucht. Doch nicht nur die Frage nach jenen Vordermännern steht im Raum, auch Strukturen und Hintermänner, welche den Putsch planten und finanzierten sind nicht ganz identifiziert worden.

Hauptangeklagter belastet Deutschland

Es klingt ganz perplex, doch nun werden Stimmen laut, die behaupten, dass Deutschland am Putschversuch ebenfalls mitbeteiligt gewesen sein soll. Dies behauptet der Hauptbeschuldigte General Akin Öztürk. Akin Öztürk hatte zwar zum Zeitpunkt des Putschversuchs keine aktive Funktion im Militärapparat, jedoch gehörte er als Mitglied dem obersten Militärrat an, damit besaß er immer noch weitreichenden Einfluss in der Armee. Seine Anwesenheit in der Putschnacht im Hauptquartier der Umstürzler auf dem Luftwaffenstützpunkt Akinci ist belegt. Jetzt steht er vor Gericht – und beschuldigt unter anderem Deutschland, den Putschversuch unterstützt zu haben. Im Gericht sagte Öztürk aus, dass die Putschisten auf Hilfe aus dem Ausland, verstärkt aus Großbritannien, den USA und aus Deutschland angewiesen wären. Er sagte weiterhin: „Eine Türkei, welche auf eigenen Füßen steht, können führende Regionalmächte nicht zulassen.“

Deutschland als sicherer Hafen für Putschisten

Deutschland und die Türkei teilen eine lange historische Vergangenheit, auch Heute sind beide Länder starke Bündnispartner, würde man eigentlich meinen, da beide Länder eng in der NATO zusammenarbeiten aber auch in der Wirtschaft und in anderen Bereichen eng miteinander kooperieren. Die jüngsten Handlungen aber zeigen, ein verkehrtes Bild. 414 Soldaten, Richter und Beamte haben nachdem Putsch in Deutschland Asyl beantragt, darunter wurden den meisten auch Asyl gewährt. Trotz laufender Prozesse gegen einzelne Personen, verschließt damit Deutschland willentlich die Arbeit der türkischen Behörden.

Was bleibt ist der Wille nach Gerechtigkeit, denn die türkische Nation trauert bis Heute um ihre 290 gefallenen Märtyrer, darunter zahlreiche Jugendliche, Frauen und ältere Menschen.

Obwohl es eine Tatsache gibt, und diese Tatsache ist die Ermordung von 290 Menschen, stellen sich deutsche Behörden quer und gewähren mutmaßlichen Mördern Schutz, denn auch in Deutschland wird gegen sie nicht ermittelt, damit sind jene mutmaßlichen Mörder auf freiem Fuß in Deutschland und müssen sich keiner gerichtlichen Rechtfertigung sorgen machen.

Medien nehmen Putschisten in Schutz

Doch auch in den Medien ist die Situation paradox. So wird suggeriert, dass die Rechtsstaatlichkeit in der Türkei nicht gewährleistet ist, und damit die mutmaßlichen Täter von vornherein alle schon „bestimmt“ unschuldig sein „müssten“. Es ist lächerlich, denn im Deckmantel der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie werden diese Putschisten in Deutschland in Schutz genommen, Fakt ist jedoch, dass diese Menschen ohne eine Befragung, ohne eine Anhörung frei sich bewegen können. Wenn nun keiner dieser Asylsuchenden-Putschisten in Deutschland die Tat begangen hat, wer soll dann für den Tot von 290 unschuldigen Menschen verantwortlich sein? Und gerade hier versuchen Medien in Europa, wie sehr respektlos und abscheulich es klingen mag, die türkische Regierung selbst verantwortlich zu machen, als sei es ein inszenierter Akt gewesen. Und jene Menschen, die über Rechtsstaatlichkeit noch Vorträge hielten, beschuldigten am Ende ohne einen einzigen Beweis, die türkische Regierung der Inszenierung des Putsches. Schizophrener kann es wohl nicht sein.

Quelle: http://www.dtbez.de/2018/05/11/deutschland-soll-am-tuerkischen-putschversuch-beteiligt-sein/

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