Deutschland misstraut Gülen-Bewegung, verschenkt aber Millionen

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In einem internen Papier des Auswärtigen Amtes werden schwere Vorwürfe gegen die Gülen-Bewegung aufgeführt. Trotzdem unterstützt die Bundesregierung ein Projekt in Berlin, an dem die islamistische Sekte beteiligt ist. Indessen wird die türkische DITIB attackiert, werden Fördergelder für gemeinsame Projekte gestrichen. Ein Kommentar von Tasci Celal.

Kommentar – In einem internen Papier des Auswärtigen Amtes (AA) werden schwere Vorwürfe gegen die Gülen-Bewegung aufgeführt. Trotzdem unterstützt die Bundesregierung ein Projekt in Berlin, an dem eine islamistische Sekte beteiligt ist – die Gülen-Bewegung. Indessen wird die türkische DITIB attackiert, werden Fördergelder für gemeinsame Projekte gestrichen.

Alle Quellen seien sich laut diesem internen Papier des AA einig, dass die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen seit Jahrzehnten eine „gezielte Unterwanderung staatlicher Institutionen“ in der Türkei betreibe, bilanzierte die deutsche Botschaft in Ankara im Februar. So steht es in einem internen Bericht, den der SPIEGEL einsehen konnte und darüber berichtet hat.

Dennoch, Christen, Juden und Muslime sollen gemeinsam in einem interreligiösen Gotteshaus zusammenkommen und beten. Das Berliner Religionsprojekt „House of One“, an dem neben der evangelischen Gemeinde St. Petri-St. Marien, Abraham Geiger Kolleg – einem Rabbiner-Seminar aus Potsdam – und das Forum für Interkulturellen Dialog (FID) beteiligt sind, soll mit 10 Millionen Euro unterstützt werden.

Die Union und die SPD entschieden entgegen der Erwartungshaltung vergangene Woche, dass das „House of One“ zu unterstützen ist. Das FID hat eine Nähe zur Gülen-Bewegung, weshalb der Ehrenvorsitzender auch Fethullah Gülen heißt.

Liebe Bundesregierung – stellen Sie sich mal vor, die Türkei würde einen Christentum nach türkischen Wünschen in der Türkei einführen oder etablieren! Sicher würden dann die Regierungsverantwortlichen, Politiker und deutsche Medien den Vorwurf der Diktatur und Menschenrechtsverletzungen erheben.

Was Ihr wollt ist ein Islam nach deutschem Wunschkonzert. Das nennt man auch Zwangsmissionisierung der Muslime. Aber nach dem die Bundesregierung bereits die Gülen-Bewegung sogar finanziell unterstützt, wundert mich gar nichts mehr.

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