Der Rückzug der US-Armee aus Syrien und ihre Auswirkungen in Deutschland

In den letzten Tagen hat die türkische Regierung öffentlich ihre Bestrebungen offengelegt und ihren festen Willen bekundet, die südliche Außengrenze der Türkei von den revolutionär marxistischen Schergen zu befreien, die erneut eingestehen müssen, von den Amerikanern wie benutztes Toilettenpapier missbraucht worden zu sein.

Einige deutsche Mainstream-Medien, die seit Wochen ihre schweren Kanonen präparieren, um pflichtbewusst ihren Beitrag zur Hetzkampagne gegen die Türkei zu leisten, nahmen diese friedensstiftende Maßnahmen der türkischen Regierung gerne zum Anlass, mit Halbwahrheiten und intellektuellen Tieffliegern ihre mediale Hetzjagd gegenüber dem türkischen Staatspräsidenten zu forcieren.

Nur hat jeder souveräne Staat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht seine Außengrenzen zu schützen und die territoriale Integrität seines Landes zu verteidigen. Daher würde es an Landesverrat grenzen, wenn die legitime türkische Regierung die Existenz, einer von der USA und einigen europäischen Staaten militärisch hochgerüstete Terrororganisation, an der südlichen Außengrenze gegen die Interessen der Türkei dulden würde.

Noch im März 2018 verurteilte ein Sprecher der UN die YPG, da sie schutzbedürftige Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzten. Ferner dokumentierte die Menschenrechtsorganisation KurdWatch zahlreiche Fälle von schrecklichen Menschenrechtsverletzungen der YPG. Der norwegische Journalist Akerhaug warf in einer Kolumne im März 2018 der YPG ethnische Säuberungen, Mord, Entführung, Folter, Massaker und die Rekrutierung von Kindersoldaten vor. In den meisten Fällen handelt es sich um unschuldige Kurden, wobei ein Aufschrei von den deutschen Medien und Politikern nicht zu erwarten war.

Was die deutschen Leitmedien bewusst ignorieren, ist die gelebte Wirklichkeit, die man in Deutschland nicht gerne hören möchte. Die Türkei führt seit Jahrzehnten einen Kampf gegen die Terrororganisation PKK bzw. neuerdings gegen ihren Ableger YPG in Syrien und nicht gegen die kurdische Bevölkerung. Selbst beim Kampf um Afrin hat die türkische Regierung der Zivilbevölkerung einen Fluchtkorridor eingeräumt, um Afrin unter dem Schutz des türkischen Militärs zeitweilig verlassen zu können bis der letzte Terrorist liquidiert wird und sie in Frieden in ihre Heimatstadt zurückkehren können. Diese humanitäre Vorgehensweise hat die türkische Regierung bereist in Al-Bab unter Beweis gestellt.

Die einzige Schutzmacht der kurdischen Bevölkerung war in der Historie immer der türkische Staat. Wann immer Kurden verfolgt, vergast oder vertrieben wurden, hat die türkische Regierung ihnen großzügig Schutz gewährt, wie man jetzt auch bei den 3,5 Millionen Flüchtlingen sehen konnte, oder bei der Aufnahme von 250.000 kurdischen Flüchtlingen im Jahre 1991, die vor den Massakern des irakischen Machthabers Saddam Hussain geflüchtet waren.

Die Jahrhunderte alte Freundschaft/Verwandtschaft zwischen Türken und Kurden bildet das stabile Fundament der heutigen türkischen Gesellschaftsordnung und darf nicht zum Spielball der interessengetriebenen deutschen Leitmedien sowie den gewissenlosen Nationalisten wie Cem Özdemir, Sevim Dagdelen oder Ali Ertan Toprak herhalten.

Warum Politiker Gefallen finden an den Massakern an Kindern und der Zivilbevölkerung durch die YPG ist mir ein Rätsel!

M. Teyfik Oezcan
Freier Journalist

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