Armenischer Völkermord?

1. Armenischer Präsident Katschaznounis seine Feststellungen:

📍Die Archive seien zu Öffnen, die Fakten sollen her! Sind armenische Archive keine Archive? Doch, sie sind es! Und wir lüften nun den Deckel dieser Archive. Um die Fakten festzustellen, empfehlen wir jedermann, in den armenischen und russischen Archiven zu forschen.

📍Zu Beginn seines Berichts betont Katschaznouni, er sei nach einer Reihe mühevoller Überlegungen zu seiner Beurteilung gekommen. Die Ergebnisse, zu denen er gelangt,seien nicht Folge von Oberflächlichkeit und Willensschwäche, und er wisse, dass er damit viele verärgern werde. Katschaznouni bittet die Delegierten zur Daschnak zu tun-Tagung, ihre Vorurteile hintanzustellen und ihm geduldig zuzuhören.Bei derAbgrenzung des Themas erklärt er, er wolle die Ereignisse vom Ersten Weltkrieg bis zur Friedenskonferenz von Lausanne aus der Sicht der Armenierfrage behandeln, in dem er sie in bestimmte Perioden gliedere und dabei die Rolle der Daschnak zu tun im Verlauf dieser Perioden erörtere. Der erste Ministerprasident der Daschnaken-Regierung kommt 
insbesondere zu folgenden Feststellungen: 

📎 Es war ein Fehler, freiwillige Streitkrafte zu bilden. 

📎Sie waren auf Gedeih und Verderb an Russland gebunden. 

📎 Man hat das pro-türkische Kraftegleichgewicht nicht in Rech-
nung gestellt. 

📎Der Umsiedlungsbefehl war folgerichtig. 

📎Die Türkei ist dem Verteidigungstrieb gefolgt. 

📎Die englische Okkupation hat den Hoffnungen der Daschnaken neuen Auftrieb verliehen. 

📎Man hat in Armenien eine Diktatur der Daschnaken errichtet. 

📎Man ist einem imperialistischen Projekt, wie der Forderung „ein Armenien von einem Meer zum anderen“, verfallen und wurden in diesen Sinn aufgestachelt. 

📎Man hat moslemische Bevölkerung hingemetzelt. 

📎Die armenischen Terroranschläge waren darauf ausgerichtet, die westliche Öffentlichkeit zu gewinnen.

📎Man hatte nicht nach Schuldigen außerhalb der Daschnaken-Führung suchen dürfen. 

-📎Für die Daschnaken-Partei gab es nichts mehr zu tun. Sie hatte sich selbst abschaffen sollen. 

Ja, alle diese Feststellungen kommen von Katschaznouni, dem ersten Regierungschef und Gründer der Daschnakzutjun-Partei.Katschaznouni behandelt die armenisch-türkischen Beziehungen in der Zeit 1914 bis 1923 im Wesentlichen alsKriegszeit.NachKatschaznounis Feststellungen handelte es sich bei diesem Krieg im Grunde um einen Krieg zwischen der Türkei und großen imperialistischen Staaten. In Katschaznounis Bericht findet sich keinerlei Stelle, wo er der Türkei eine Verantwortung zuschreibt. Denn Katschaznouni stuft die Daschnaken und die Armenier in ihrer Gefolgschaft als die eine Seite des Krieges ein, und die Türkei als die andere. Angesichts des Sieges der Türkei bleibt für die Daschnakzutjun nichts anderes zu tun, als ihrem Dasein ein Ende zu setzen. Diese Einschätzungen Katschaznounis mögen manche verwundern. Dabei kamen nach der Niederlage viele armenische Staatsmänner und Historiker zur gleichen Beurteilung. Die Zeit nach 1921 war für viele armenische Intellektuelle eine Zeit eingehender Selbstkritik. Sie hatten kalte Füße bekommen. Erheblichen Einfluss auf die Rückkehr zur Realitat hatte sicherlich die Gründung einer bolschewistischen Regierung in Armenien. Ihre Opposition gegen den Imperialismus konfrontierte die armenischen Intellektuellen zwangsläufig mit den Realitaten und zog sie in Richtung des Bündnisses zwischen Lenin und Atatürk. Daher bestätigen die armenischen und Daschnaken-Dokumente aus der Zeit nach 1921 Katschaznounis Ansichten. In einigen Staatsarchiven Armeniens 
vorhandene Daschnaken-Dokumente widersprechen ebenso wie Katschaznouni der Lüge vom Holocaust in unwiderlegbarer Weise. 
Daschnaken-Quellen helegen reichlich mit Dokumenten, wie sie vom zaristischen Russland und dem westlichen Imperialismus gegen die Türkei benutzt wurden, und auch die armenischen Grausamkeiten während der Okkupation und den gerechten Abwehrkrieg der türkischen Armee. 

📍Abschreckendes Beispiel 
Katschaznounis Bericht ist, von außerordentlichem Wert,nicht nur,weil er unstrittig eine historische Realität präsentiert, sondem auch,weil er Lehren für die Welt der Gegenwart enthält. In der Strategie des US-Imperialismus werden kleinen ethnischen religiösen Gemeinschaften bei der Aufspaltung gewisser Lander besondere Missionen aufgehalst. Welch blutige Folgen solcheMissionen erzeugen, sieht man sehr gut am Beispiel Jugoslawiens, Afghanistans und des Iraks. Jedermann kann außerdem sehen, dass neue Beispiele in Vorbereitung sind. Aber alle diese Machenschaften und Plane haben eine Schluss-Szene. Die Desaster, die in solchen Schluss-Szenen erduldet werden, sind in Katschaznounis Bericht mit all ihren tragischen Seiten zu erkennen. Jene, die auf Völker gehetzt wurden, die Jahrhunderte, ja Jahrtausende miteinander gelebt haben, haben dafür nicht nur ihre Nachbarn,sondern in schlimmster Weise auch das eigene Volk büßen lassen.Wie viele armenische Autoren sagt auch Katschaznouni, „der russische Zarismus und der englische und französische Imperialismus haben 
uns benutzt, und als sie uns am Ende verlassen und uns im Regen haben stehen lassen, blieb uns nichts anderes übrig, als uns auf die Brust zu schlagen und zu klagen, alle hatten uns Verraten.“ Wer den Verlauf der Geschichte studiert, erkennt freilich, dass nach den heutigen Ereignissen Selbstkritik und Klagen im gleichen Tonfall erfolgen werden. 

📍 Weitere Dokumente im Daschnaken-Archiv Bestätigen Katschaznouni Auch andere Dokumente im Daschnaken-Archiv bestätigten Katschaznouni. Manche Daschnaken-Dokumente, die in Staatsarchiven in Armenien verwahrt werden, führen ebenso wie Katschaznouni in drastischer Weise vor Augen, dass es sich bei der Holocaust-Behauptung um eine Lüge handelt. Daschnaken-Dokumente selbstreichen aus zu belegen, wie sie vom zaristischen RussIand und dem westlichen Imperialismus gegen die Türkei benutzt worden ist. Sie helegen weiter die annenisehen Grausamkeiten 
wahrend der Okkupation und den legitimen Krieg der türkisehen 
Armee dagegen….

Hauptorgane:
📎 Hincak Komitee 1887 in Cenevre Schweiz 
📎 Tasnak Komitee 1890 in Tiflis

📍Bürgerkrieg und Deportation

Die Deportation erfolgte nachdem sich die Armenier des Südostens 1915 den russischen Truppen angeschlossen hatten. Die Truppen des Zarenreichs marschierten am 6. Mai 1915 in Ostanatolien ein.

Anschließend verübten armenische Nationalisten Massaker an der türkisch-kurdischen Bevölkerung (auch zuvor in den Jahren 1889, 1894, 1897, 1898, 1901, 1904 und 1905 – einschließlich ein Attentats-Versuch gegen Sultan Abdülhamit II. im Jahr 1896). Folglich wurde am 27. Mai das Deportations-Gesetz beschlossen. Der britische Historiker Norman Stone schließt sich dieser Ansicht an. Denn nichts anderes geht aus Archiven und nicht verfälschten historischen Dokumenten hervor. Vom Deportations-Gesetz waren nicht alle Armenier betroffen.

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